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UN Sonderbotschafter Willi Lemke übernimmt Schirmherrschaft für äthiopisches Kindertennis-Projekt
Wenn zwei äthiopische Kinder (Meron 13 Jahre und Yonas 12 Jahre) aus ärmsten familiären Verhältnissen stammend zum bedeutendsten Tennisturnier für Jugendliche, der „Junior Orange Bowl 47th International Championship“ nach Coral Gables, Florida reisen,
wenn sie zur Vorbereitung von Dennis Van Der Meer, dem Begründer der gleichnamigen Tennisschule (Van Der Meer Tennis Center in Hilton Head, South Carolina) und der U.S. Professional Tennis Registry eingeladen sind,
dann lohnt es sich über die Hintergründe nachzudenken.

Meron und Yonas gehören beide einem Sozialprojekt an, das 2002 gegründet wurde und sich zum Ziel gesetzt hat, Kindern, deren Leben sich an der untersten Stufe der äthiopischen Gesellschaft abspielt, eine Perspektive, sprich ihnen über den Sport eine geregelte Schulausbildung, Ernährung und Gesundheitsversorgung zu geben.
Hervorgegangen ist die Projektidee aus einer Initiative des ehemaligen deutschen Botschafters Dr. Honsowitz, der GTZ und des damaligen Stellvertretenden Schulleiters der Deutschen Botschaftsschule Addis Abeba Herrn Klevenz.
Mit unheimlichem Engagement, oft gegen Widerstände ankämpfend, haben die beiden äthiopischen Trainer Tariku und Desta Tefaye das Tennisprojekt, im Griechischen Club von Addis Abeba angesiedelt, zu einer Erfolgsgeschichte gemacht.
Innerhalb weniger Jahre ist es ihnen gelungen, die Kinder zu nationalen und internationalen Erfolgen zu führen.
Unterstützt wird das Projekt seit Beginn von privaten Spendern aus dem Umfeld der Deutschen Botschaftsschule. Trotz aller Erfolge ist es bisher nicht gelungen einen Partner zu finden, der das Projekt dauerhaft finanziell absichert.
So hat die Manfred Lautenschläger Stiftung (Im Breitspiel 9, 69126 Heidelberg;
www.manfred-lautenschlaeger-stiftung.de) Unterstützung signalisiert, sofern ein Partner der öffentlichen Hand gewonnen werden kann.
Als Ausbildungspartner würde die Tennisakademie Rhein-Neckar (Walldorfer Straße 100, 69226 Nußloch; www.tennisakademie-rhein-neckar.de) ein erweitertes Kindertennisprojekt begleiten.
Die Suche nach einem Partner hält seit Jahren an. GTZ, NGOs, Deutsche Botschaft mit ihrer Kultur- und Wirtschaftsabteilung und andere Organisationen und Institutionen sind zwar interessiert, finden aber keine Möglichkeiten in ihren Budgets, eine Projektfinanzierung unterzubringen.
Selbst Frau Wieczorek-Zeul, deutsche Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, bekundete in einem Schreiben ausdrücklich ihr Interesse am Aufbau des Tennisprojektes. Sie wies darauf hin, dass die Bundesregierung mit Nachdruck zivilgesellschaftliche Initiativen in Partnerländern unterstützt und benannte auch eigens eine von der Bundesregierung eingerichtete Beratungsstelle.
Ernüchterung jedoch auch hier. „Tennis, Eliten fördern wir nicht“, so lauten die Auskünfte.
Dass nun Willi Lemke, UN Sonderbotschafter für Sport und Frieden die Schirmherrschaft für das Kindertennis Projekt übernommen hat ist zwar nicht mit finanziellen Zuwendungen verbunden, gibt aber Hoffnung für die Zukunft und ist Ausdruck der Anerkennung für die beispielhafte Arbeit des Projektes.
Wie eng die Kontakte in die nordbadische Tennisregion mittlerweile sind, zeigt sich am besonderen sozialen Engagement der Schüler des Friedrich-Ebert-Gymnasiums (FEG) Sandhausen bei Heidelberg.
Seit 2007 wird das Tennisprojekt durch die Schulgemeinschaft des FEG finanziell unterstützt. Mit dieser Hilfe wird sichergestellt, dass die Kinder des Projektes täglich ein Mittagessen erhalten.
Die Schulgemeinschaft des FEG hat diese Unterstützungsmaßnahme im Rahmen verschiedener Aktivitäten übernommen, zu denen auch die Aktion „Sozialer Tag“ (Schüler arbeiten und spenden das erwirtschaftete Geld einem sozialen Zweck) und das jährlich stattfindende Sozialprojekt „Äthiopien“ (Schüler leisten ein Praktikum in Addis Abeba ab und erleben ein Begegnungsprogramm mit einer Schule in Addis Abeba) gehören.
Aktuell sind 6 Kinder und ihr Trainer Tariku auf Einladung von Dr. Zimmermann, dem Geschäftsführer des Racket Center Nußloch in Deutschland, um dort 4 Wochen unter professionellen Bedingungen zu trainieren und an Turnieren teilzunehmen.
Bereits im letzten Jahr hatten 4 Kinder die Tenniselite im badischen Raum begeistert.
Auch die Schulgemeinschaft der Deutschen Botschaftsschule ist mit dem Tennisprojekt eng verbunden. Schüler der Oberstufe erteilen im Rahmen ihrer sozialen Verpflichtungen den Kindern regelmäßig Basketball- bzw. Englischunterricht.
Da das Projekt auch in Zukunft auf die finanzielle und materielle (Tennisschläger, Bälle, Saiten, Unterrichtsmaterialien etc.) Unterstützung privater Sponsoren angewiesen sein wird, bitte ich alle, die sich dieser Projektidee verbunden fühlen, sich zu engagieren.
Als Ansprechpartner stehe ich gerne zur Verfügung (brunoboehler(a)gmx.de, Tel. 0911-635997)
Hervorgegangen ist die Projektidee aus einer Initiative des ehemaligen deutschen Botschafters Dr. Honsowitz, der GTZ und des damaligen Stellvertretenden Schulleiters der Deutschen Botschaftsschule Addis Abeba Herrn Klevenz.
Mit unheimlichem Engagement, oft gegen Widerstände ankämpfend, haben die beiden äthiopischen Trainer Tariku und Desta Tefaye das Tennisprojekt, im Griechischen Club von Addis Abeba angesiedelt, zu einer Erfolgsgeschichte gemacht.
Innerhalb weniger Jahre ist es ihnen gelungen, die Kinder zu nationalen und internationalen Erfolgen zu führen.
Unterstützt wird das Projekt seit Beginn von privaten Spendern aus dem Umfeld der Deutschen Botschaftsschule. Trotz aller Erfolge ist es bisher nicht gelungen einen Partner zu finden, der das Projekt dauerhaft finanziell absichert.
So hat die Manfred Lautenschläger Stiftung (Im Breitspiel 9, 69126 Heidelberg;
www.manfred-lautenschlaeger-stiftung.de) Unterstützung signalisiert, sofern ein Partner der öffentlichen Hand gewonnen werden kann.
Als Ausbildungspartner würde die Tennisakademie Rhein-Neckar (Walldorfer Straße 100, 69226 Nußloch; www.tennisakademie-rhein-neckar.de) ein erweitertes Kindertennisprojekt begleiten.
Die Suche nach einem Partner hält seit Jahren an. GTZ, NGOs, Deutsche Botschaft mit ihrer Kultur- und Wirtschaftsabteilung und andere Organisationen und Institutionen sind zwar interessiert, finden aber keine Möglichkeiten in ihren Budgets, eine Projektfinanzierung unterzubringen.
Selbst Frau Wieczorek-Zeul, deutsche Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, bekundete in einem Schreiben ausdrücklich ihr Interesse am Aufbau des Tennisprojektes. Sie wies darauf hin, dass die Bundesregierung mit Nachdruck zivilgesellschaftliche Initiativen in Partnerländern unterstützt und benannte auch eigens eine von der Bundesregierung eingerichtete Beratungsstelle.
Ernüchterung jedoch auch hier. „Tennis, Eliten fördern wir nicht“, so lauten die Auskünfte.
Dass nun Willi Lemke, UN Sonderbotschafter für Sport und Frieden die Schirmherrschaft für das Kindertennis Projekt übernommen hat ist zwar nicht mit finanziellen Zuwendungen verbunden, gibt aber Hoffnung für die Zukunft und ist Ausdruck der Anerkennung für die beispielhafte Arbeit des Projektes.
Wie eng die Kontakte in die nordbadische Tennisregion mittlerweile sind, zeigt sich am besonderen sozialen Engagement der Schüler des Friedrich-Ebert-Gymnasiums (FEG) Sandhausen bei Heidelberg.
Seit 2007 wird das Tennisprojekt durch die Schulgemeinschaft des FEG finanziell unterstützt. Mit dieser Hilfe wird sichergestellt, dass die Kinder des Projektes täglich ein Mittagessen erhalten.
Die Schulgemeinschaft des FEG hat diese Unterstützungsmaßnahme im Rahmen verschiedener Aktivitäten übernommen, zu denen auch die Aktion „Sozialer Tag“ (Schüler arbeiten und spenden das erwirtschaftete Geld einem sozialen Zweck) und das jährlich stattfindende Sozialprojekt „Äthiopien“ (Schüler leisten ein Praktikum in Addis Abeba ab und erleben ein Begegnungsprogramm mit einer Schule in Addis Abeba) gehören.
Aktuell sind 6 Kinder und ihr Trainer Tariku auf Einladung von Dr. Zimmermann, dem Geschäftsführer des Racket Center Nußloch in Deutschland, um dort 4 Wochen unter professionellen Bedingungen zu trainieren und an Turnieren teilzunehmen.
Bereits im letzten Jahr hatten 4 Kinder die Tenniselite im badischen Raum begeistert.
Auch die Schulgemeinschaft der Deutschen Botschaftsschule ist mit dem Tennisprojekt eng verbunden. Schüler der Oberstufe erteilen im Rahmen ihrer sozialen Verpflichtungen den Kindern regelmäßig Basketball- bzw. Englischunterricht.
Da das Projekt auch in Zukunft auf die finanzielle und materielle (Tennisschläger, Bälle, Saiten, Unterrichtsmaterialien etc.) Unterstützung privater Sponsoren angewiesen sein wird, bitte ich alle, die sich dieser Projektidee verbunden fühlen, sich zu engagieren.
Als Ansprechpartner stehe ich gerne zur Verfügung (brunoboehler(a)gmx.de, Tel. 0911-635997)
Bruno Böhler 15.05.2009
Stellvertretender Schulleiter
Deutsche Botschaftsschule Addis Abeba
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