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Grundschule

Die Grundschule der DBSAA umfasst die Klassen 1 bis 4 mit insgesamt circa 110 Schülern. Die Klassen sind klein, um eine enge Betreuung durch die Lehrer zu ermöglichen. Die Schülerschaft besteht aus deutschen und äthiopischen Kindern, die den Kindergarten der DBSAA besucht und dort ihre Deutschkenntnisse erworben haben. Das schulische Programm beinhaltet neben den deutschen Kernfächern ab der 1. Klasse auch Englisch, um die Mehrsprachigkeit zu fördern.

Pädagogischer Ansatz

Die Schulprinzipien basieren auf Schülerbeteiligung, selbstständigem Lernen, abwechslungsreichem Unterricht und Persönlichkeitsentwicklung. Die Lehrkräfte binden die Schülerinnen und Schüler bedarfs- und interessenorientiert in den Unterricht und die Stundenplanung ein. Selbstständiges Lernen wird fächerübergreifend und in Gruppenprojekten durch den Einsatz sozialer Kompetenzen gefördert. Der Unterricht kombiniert handlungsorientierte, interaktive und erfahrungsorientierte Methoden, um unterschiedlichen Lernstilen gerecht zu werden. Kommunikationsfähigkeiten werden durch Wortschatzarbeit und Präsentationen gestärkt. Ziel ist es, selbstständige und sozial kompetente Denkerinnen und Denker heranzubilden.

Pedagogical Approach

Schulische Bildung

Unterricht

Das Unterrichtsprogramm zielt darauf ab, kulturelle Kompetenzen und Lernfähigkeiten in den Fächern zu fördern: Deutsch, Mathematik, Englisch, Sport, Kunst, Musik und Religion. Der Deutschunterricht ist besonders umfangreich, da Deutsch die generelle Unterrichtssprache ist. Der Unterricht beinhaltet außerdem Elemente des schuleigenen Methodenlehrplans, der Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, selbstständiges Lernen, Teamfähigkeit, Kreativität, kritisches Denken und Präsentationsfähigkeit in den Mittelpunkt stellt.

Unterstützung und Anpassungen

Gezielte Lernförderung wird durch zusätzlichen Deutschunterricht (DaF) angeboten, um den unterschiedlichen Sprachniveaus gerecht zu werden. Umfassende Deutschförderung ermöglicht den Schülerinnen und Schülern den Zugang zum gesamten Lehrplan. Kontinuierliche Beurteilungsmethoden, darunter standardisierte Tests, Beobachtungen und Gespräche mit den Eltern, ermöglichen die frühzeitige Erkennung der Stärken und Schwächen jedes einzelnen Schülers/-in. Anschließend werden in Zusammenarbeit mit den Familien individuelle Förderpläne entwickelt, um den Erfolg jedes Kindes zu fördern.

Förderprogramme

Zusätzlich zum regulären Unterricht nehmen die Schüler an verschiedenen ergänzenden Lerneinheiten in Sport, Musik, Naturwissenschaften und Kultur teil. Diese Angebote fördern die Entwicklung und Anwendung der Fähigkeiten der Schülerinnen und Schülern und ermöglichen ihnen, neue Interessen zu entdecken. Beispielsweise nehmen alle Grundschüler nach der Regenzeit am Schwimmunterricht  teil. Unter Anleitung erfahrener Schwimmlehrerinnen/-lehrer lernen die Schüler/innen schwimmen, Kenntnisse in Wassersicherheit und gewinnen Selbstsicherheit im Wasser.

Stundenplan

Der Wochenplan umfasst 30 Stunden Unterrichtszeit in den Kernfächern und den Zusatzangeboten. Die Fächer werden in 40- bis 45-minütigen Blöcken unterrichtet. Es gibt sechs Unterrichtsstunden am Vormittag, gefolgt von einer Mittagspause und zwei Unterrichtsstunden am Nachmittag. Diese bewährte Struktur fördert das Lernen in einem ausgewogenen Rhythmus

Einrichtung und Kurse

Jede Klassenstufe hat eine feste Klassenlehrerin oder einen festen Klassenlehrer, die/der die schulischen Fortschritte und die sozial-emotionale Entwicklung der Schülerinnen und Schüler begleitet. Fachlehrer/-innen und Assistenzlehrkräfte werden für Fächer wie Englisch, Musik, Sport und andere Förderkurse hinzugezogen.

Die Klassen sind klein gehalten, um eine Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Lehrkräfte individuell auf die Bedürfnisse der Schüler eingehen und den Unterricht an diese anpassen können. Kleine Klassen fördern zudem positive Beziehungen unter den Schülerinnen und Schülern und ein starkes Gemeinschaftsgefühl.

Schulleben

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Tagesablauf

Der Schultag dauert von 7:40 Uhr bis 15:30 Uhr und umfasst vormittags Unterrichtseinheiten, Pausen und den Nachmittag mit Angeboten aus den Bereichen Kunst und Sport. Dieser Zeitplan ermöglicht intensives Lernen in Verbindung mit Freizeitaktivitäten und sozialen Kontakten.

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Arbeitsgemeinschaften (AGs)

Die Kinder nehmen an AGs wie Tanz, Fußball, Fahrrad und weiteren Sportarten teil. Sie können sich zudem in verschiedenen Bereichen Kunst, IT etc. ausprobieren. 

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Veranstaltungen & Traditionen

Die Schule fördert die Gemeinschaft und würdigt die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler durch gemeinsame Veranstaltungen und Traditionen. So werden beispielsweise die Erstklässlerinnen und Erstklässler an ihrem ersten Schultag von älteren Schülerinnen und Schülern feierlich begrüßt. Jahrgangsübergreifende Projekte und Präsentationen bei Schulversammlungen ermöglichen den Schülerinnen und Schülern einen regelmäßigen Austausch und stärken das Miteinander.

Anmeldung

Einschulungsvoraussetzungen

Die Aufnahme in die 1. Klasse setzt den Besuch des Kindergartens der DBSAA oder vergleichbare Deutschkenntnisse sowie die erfolgreiche Teilnahme an entsprechenden Aufnahmeverfahren voraus. Vorrang haben Kinder aus dem Kindergarten der DBSAA. Die Anzahl der verfügbaren Plätze ist aufgrund der Klassenkapazitäten begrenzt.

Der Übergang von dem Kindergarten in die Grundschule

Neue Schülerinnen und Schüler werden an ihrem ersten Schultag von Lehrkräften sowie Mitschülerinnen und Mitschülern willkommen geheißen. Eine Begrüßungsfeier erleichtert die Orientierung und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Bereits vor Schulbeginn ermöglichen die Lehrkräfte Besuche im Klassenraum, damit die Kinder ihre neue Umgebung kennenlernen können.

Grundschulleitung

Cornelia Bezabih

Cornelia Bezabih

Grundschulleiterin

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