
Grundschule
Die Grundschule der DBSAA umfasst die Klassen 1 bis 4 mit insgesamt rund 105 Schülern. Die Klassen sind klein, um eine enge Betreuung durch die Lehrer zu ermöglichen. Die Schülerschaft besteht aus deutschen und äthiopischen Kindern, die den Kindergarten der DBSAA besucht und dort ihre Deutschkenntnisse erworben haben. Das akademische Programm beinhaltet neben den deutschen Kernfächern ab der 1. Klasse auch Englisch, um Mehrsprachigkeit zu fördern.
Pädagogischer Ansatz
Die Schulprinzipien basieren auf Schülerbeteiligung, selbstständigem Lernen, abwechslungsreichem Unterricht und Persönlichkeitsentwicklung. Die Lehrkräfte binden die Schülerinnen und Schüler bedarfs- und interessenorientiert in den Unterricht und die Stundenplanung ein. Selbstständiges Lernen wird fächerübergreifend und in Gruppenprojekten durch den Einsatz sozialer Kompetenzen gefördert. Der Unterricht kombiniert handlungsorientierte, interaktive und erfahrungsorientierte Methoden, um unterschiedlichen Lernstilen gerecht zu werden. Kommunikationsfähigkeiten werden durch Wortschatzarbeit und Präsentationen gestärkt. Ziel ist es, selbstständige und sozial kompetente Denkerinnen und Denker heranzubilden.

Akademische Bildung
Akademischer Bereich
Das akademische Programm zielt darauf ab, kulturelle Kompetenzen und Lernfähigkeiten in den folgenden Kernfächern zu fördern: Deutsch, Mathematik, Englisch, Sport, Kunst, Musik und Religion. Der Deutschunterricht ist besonders umfangreich, da Deutsch die primäre Unterrichtssprache ist. Der Unterricht beinhaltet außerdem Elemente des schuleigenen Methodenlehrplans, der Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, selbstständiges Lernen, Teamfähigkeit, Kreativität, kritisches Denken und Präsentationsfähigkeit in den Mittelpunkt stellt.
Unterstützung und Anpassungen
Gezielte akademische Förderung wird durch zusätzlichen Deutschunterricht (DaF) angeboten, um den unterschiedlichen Sprachniveaus gerecht zu werden. Umfassende Deutschförderung ermöglicht den Schülerinnen und Schülern den Zugang zum gesamten Lehrplan. Kontinuierliche Beurteilungsmethoden, darunter standardisierte Tests, Beobachtungen und Gespräche mit den Eltern ermöglichen die frühzeitige Erkennung der Stärken und Schwächen jedes einzelnen Schülers. Anschließend werden in Zusammenarbeit mit den Familien individuelle Förderpläne entwickelt, um den Erfolg jedes Kindes zu fördern.
Förderprogramme
Zusätzlich zum regulären Unterricht nehmen die Schüler an verschiedenen ergänzenden Lerneinheiten teil in Bereichen wie Sport, Musik, Naturwissenschaften und Kultur teil. Diese Angebote fördern die Entwicklung und Anwendung der Fähigkeiten der Schüler und ermöglichen ihnen, neue Interessen zu entdecken. Beispielsweise nehmen alle Grundschüler nach der Regenzeit am Schwimmunterricht teil. Unter Anleitung erfahrener Schwimmlehrer erwerben die Schüler Kenntnisse zur Wassersicherheit und gewinnen Selbstvertrauen im Wasser.
Stundenplan
Der Wochenplan umfasst 30 Stunden Unterrichtszeit in den Kernfächern und den Zusatzangeboten. Die Fächer werden in 40- bis 45-minütigen Blöcken unterrichtet. Es gibt sechs Unterrichtsstunden am Vormittag, gefolgt von einer Mittagspause, und zwei Unterrichtsstunden am Nachmittag. Diese bewährte Struktur fördert das Lernen in einem ausgewogenen Tempo.
Einrichtung und Kurse
Jede Klassenstufe hat eine feste Klassenlehrerin oder einen festen Klassenlehrer, die/der die schulischen Fortschritte und die sozial-emotionale Entwicklung der Schülerinnen und Schüler begleitet. Fachlehrer werden für Fächer wie Englisch, Musik, Sport und andere Förderkurse hinzugezogen.
Die Klassen sind auf maximal 15 Schüler begrenzt, um eine persönliche Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Lehrkräfte individuell auf die Bedürfnisse der Schüler eingehen und den Unterricht an diese anpassen können. Kleine Klassen fördern zudem positive Beziehungen unter den Schülern und ein starkes Gemeinschaftsgefühl.
Studentenleben

Tagesablauf
Der Schultag dauert von 7:40 Uhr bis 15:30 Uhr und umfasst vormittags Unterrichtseinheiten, Pausen für die Mittagspause und den Nachmittag mit Angeboten wie Kunst und Sport. Dieser ausgewogene Zeitplan ermöglicht intensives Lernen in Verbindung mit Freizeitaktivitäten und sozialen Kontakten.

Außerschulische Aktivitäten
Die Schüler nehmen an Aktivitäten wie Chorgesang, Tanz, Sportarten von Fußball bis Karate und speziellen Lerngruppen in den Bereichen Kunst, Technologie, Sprachen und Naturwissenschaften außerhalb des Klassenzimmers teil.

Veranstaltungen & Traditionen
Die Schule fördert das Gemeinschaftsgefühl und feiert das Wachstum durch Veranstaltungen und Traditionen. So werden beispielsweise Erstklässler an ihrem ersten Tag mit Aktivitäten begrüßt, die von älteren Schülern organisiert werden. Klassenübergreifende Projekte und Präsentationen in den Schulversammlungen ermöglichen den Schülern einen sinnvollen Austausch.
Einschreibung
Zulassungsvoraussetzung
Die Einschulung in die erste Klasse setzt den erfolgreichen Abschluss des Kindergarten- oder eines gleichwertigen Deutschkurses der DBSAA sowie das Bestehen von Einstufungstests voraus. Kindergartenabsolventen werden bevorzugt aufgenommen, die Plätze sind jedoch aufgrund der begrenzten Klassenkapazität nicht verfügbar.
Übergang in den Kindergarten
Neue Schüler werden an ihrem ersten Schultag von Lehrern und Freunden herzlich begrüßt. Eine Begrüßungszeremonie dient der Orientierung und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Vor Schulbeginn ermöglichen die Lehrer den Kindern Besuche in den Klassenzimmern, um sie mit der neuen Umgebung vertraut zu machen.
Grundschulleitung

Cornelia Bezabih
Grundschulleiterin

Jasmin Wagner
Grundschulleiterin
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